WILLKOMMEN

Nagai Cup in Neuburg an der Donau - 14. April 2018

 

Startseite/Home

Trainingszeiten

Training für Kids

Trainer-Team
Für Anfänger

Fotos

Dojoregeln

Impressum/Kontakt

Verband S.K.I.D.

 

 

 

 




  Wer keine Lust auf langes Lesen hat, der kann auch direkt zu unserer Fotogalerie weiterklicken...

Purer Sonnenschein nicht nur am Himmel, sondern auch in unseren Gesichtern. Grund dafür? Der Nagai Cup dieses Wochenende in Neuburg und den hat Torii gerockt. Hingefahren sind wir, um ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden. Gesagt, getan? Das erfahrt ihr hier...

Die kleine Geschichte, die wir dieses Mal schreiben sollten, begann bereits Freitagnachmittag auf dem Parkplatz des Hülßegymnasiums. Hier versammelten wir uns, um die beiden Gefährte für die über 400 km lange Fahrt mit dem Gepäck und schließlich uns selbst vollzustopfen. Dieses Mal mit dabei: Thomas und Hagen als Kampfrichter, Sandra als Coach sowie Marcus, Anne und Franzi als Nagai Cup-Starter. Natürlich durften unsere Kids (wohl eher Jugendliche) auch nicht fehlen. Mittlerweile sind die schon echte Routiniers: Jessica, Oli, Theresa, Janek, Franzi und Kristian. Also los gings...Einige Gespräche, Lacher, Schläfchen und Co. später, gabs den provisorischen Halt beim Restaurant mit dem großen M, bevor wir gegen 21:30 Uhr die Übernachtungshalle erreichten. Nachdem dort die erste Enttäuschung, nämlich über die bereits belegten Hochsprungmatten, überwunden war und man altbekannte Gesichter wieder traf, kehrte gegen Mitternacht auch langsam Ruhe in der Halle ein. Lange sollte diese jedoch nicht halten...

Pünktlich 6:00 Uhr waren die Ersten in der Halle der Meinung, es sei Zeit zum Aufstehen und das leider unüberhörbar. Aber das sollte uns nicht weiter stören, denn so sparten wir uns immerhin den Wecker. Schnell Zähne geputzt und mit Frühstück gestärkt, machten wir uns schließlich auf den Weg zur eigentlichen Wettkampfhalle. Dort musste vorher noch die Seilbahn unsicher gemacht werden, bevor wir kurz vor knapp zur Anmeldung stießen. Nachdem alles geklärt war, konnte die Meisterschaft aus unserer Sicht also starten... 


Den Anfang machte der Nachwuchs beim Internationalen Kyu-Turnier (so die neue Bezeichnung für die Nachwuchsmeisterschaft). Wie bereits in den letzten Jahren reisten auch Karateka aus Österreich und der Schweiz an, um uns bei den Wettkämpfen zu ärgern. Aber genau das macht ja den Reiz eines Turniers aus und ist wichtig für die eigene Entwicklung. Quer verteilt auf allen Pools gaben auch unsere Jüngsten ihr Bestes und zeigten, was sie im Training gelernt hatten. Trotz nicht ganz sooo intensiver Vorbereitung liefen einige zu Höchstform auf und sicherten sich sogar einen Platz auf dem begehrten Podest. Auch wenn es nicht für jeden bis ganz nach oben reichte, waren wir Trainer sichtlich stolz auf unsere Schützlinge. Mit leeren Händen ging an dem Tag trotzdem keiner nach Hause, denn schließlich nahmen alle ihre ganz eigenen Erfahrungen mit zurück.

Nach der Siegerehrung der "Kleinen" war die Zeit für die "Großen" gekommen. In den Kategorien Kata und Kumite wurden sich interessante Duelle von Frau zu Frau bzw. Mann zu Mann geliefert. Mit dabei auch Marcus, Anne und Franzi. Während es für unsere weiblichen Starter nicht ganz so rund lief, kämpfte sich Marcus sowohl ins Kata als auch ins Kumite Finale. In beiden Endrunden musste er sich dann Paul von Ouchi knapp geschlagen geben und sicherte sich den doppelten Vize-Meister-Titel. Paul erhielt am Ende auch die Auszeichnung als "Bester Kämpfer" des Nagai Cups.

Hier nochmal eine kompakte Zusammenfassung mit unseren Startern und ihren Top-Platzierungen.
Die
Übersicht aller Resultate in den jeweiligen Kategorien gibt es in der offiziellen Ergebnisliste.



Geschafft aber glücklich, beendete unser Torii Dojo also den Wettkampf und kann mit einer Gesamtbilanz von 1x Gold, 4x Silber und 2x Bronze doch ganz zufrieden sein. Gefeiert wurden unsere Erfolge abschließend beim örtlichen Italiener, bevor wir uns auf die lange Heimreise begaben. Die Dunkelheit mittlerweile angebrochen, verlief die Fahrt im wahrsten Sinne wie im Schlaf...abgesehen von den Fahrern natürlich. Kurz vor Mitternacht war es dann geschafft - ein Wochenende voller Höhen, Tiefen, Erfahrungen und vor allem Spaß, denn der darf trotz aller Nervosität und Anspannung nicht fehlen.

So Text geschafft - natürlich gibt es auch noch eine ordentliche Portion Bilder zum Wettkampftag und die findet ihr in unserer Fotogalerie.

Oss Sandra.